24.08.2017

[Rezension] Stepbrother Dearest | Penelope Ward |


Titel: Stepbrother Dearest
Originaltitel: Stepbrother Dearest
Autor: Penelope Ward
Seitenanzahl: 348

Genre: Liebesroman| Contemporary
Verlag: Goldmann

Inhalt
Greta ist 17 und lebt gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in Boston. Als eines Tages der gleichaltrige Elec auftaucht, ist Greta sofort von ihm fasziniert. Er ist gutaussehend, tätowiert, der klassische Badboy, Womanizer und ihr Stiefbruder. Elec hat nicht wirklich Lust darauf, bei seinem Vater die nächsten Monate zu leben, doch seine Mutter geht für einige Monate nach Europa, weswegen er bei seinem Vater unterkommen muss.
Elec und Greta haben zunächst eines schwierige Beziehung. Mal mögen sie sich und mal  hassen sie sich. Doch recht schnell wird klar, dass sie sich auch sehr stark zueinander hingezogen fühlen, doch ihre Liebe darf nicht sein.
Nach sieben Jahren ohne Kontakt treffen die beiden wieder aufeinander und sofort flammen die alten Gefühle wieder auf....

Meinung
Dieses Buch stand ziemlich lange auf meiner Wunschliste, da ich die Thematik um eine ach so verbotene Liebe über Stiefgeschwister immer sehr spannend finde und ich auch die Umsetzung immer ganz interessant bei solchen Büchern finde, weswegen klar war, irgendwann muss ich dieses Buch auch lesen, zumal es in den USA ja auch ziemlich gehypt wurde! Nun hab ich es gelesen und kann diesen Hype um diesen Roman nur so halb verstehen!
Die Geschichte von Greta & Elec ist in zwei Teile gegliedert.
Der erste Teil erzählt die Geschichte der beiden als Jugendliche.
Im zweiten Teil erleben wir einen Zeitsprung von sieben Jahren, wo sich Greta und Elec als Erwachsene wieder gegenüberstehen und die alten Gefühle relativ schnell erwachen. 

Ich fand die Geschichte 2/3 wirklich sehr gelungen, spannend, mitreißend und auch süß! Doch im letztenDrittel ging etwas die Luft aus und teilweise wurde die Geschichte langatmig und für mich unnötig in die Länge gezogen. Da wird die ganze Geschichte nochmals erzählt, dieses mal aus der Sicht von Elec, was sich die Autorin, meiner Meinung nach, hätte sparen können! Weil man hat ja die Geschichte schon aus Gretas Perspektive gelesen und ich bin generell kein großer Fan davon, wenn Autoren die gleiche Liebesgeschichte nochmals aus der Sicht des Mannes erzählen! Aber okay, das Ende fand ich dann wieder sehr schön!!
Das Buch geht auch sehr in die Tiefe und ist stellenweise sehr emotional! Da fragt man sich auch manchmal wirklich, wozu manche Menschen fähig sind!

Fazit
Die Geschichte von Elec und Greta geht sehr in die Tiefe und erzählt gleichzeitig auch noch so viel mehr, als nur eine Liebesgeschichte. Die Geschichte der beiden ist mal eine etwas andere, die auch teils sehr traurig ist und dann wieder einfach nur schön ist!
Dadurch, dass mir das letzte Drittel nicht so gut gefallen hat, ziehe ich einen Stern ab, weswegen ich diesem Buch gute 4 von 5 Sternchen gebe!


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Kommentare:

  1. Huhu Colette,

    mal wieder eine interessante Rezension mit Kritikpunkte, die sehr nachvollziehbar erklärt worden sind. Erst vor kurzem habe ich "Oblivion" gelesen, welches die männliche Sichtweise von Obsidian darstellt. Kennst du die Bücher? Auf jeden Fall, fand ich es auch irgendwann sehr langatmig und das obwohl "Obsidian" bei mir bereits eine Weile zurück lag. Demnach kann ich gerade total mit dir mitfühlen! Es freut mich aber wirklich sehr, dass dich der Rest des Buches so begeistern konnte. =)

    Ganz liebe Grüße
    Leni

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    1. Hey Leni,
      ja ich habe die ersten drei Bände der Obsidian-Reihe gelesen & fand diese ganz gut. Ich finde es immer schwierig, wenn man eine Geschichte nochmals aus der Sicht der anderen Person erzählt, da man ja die Geschichte bereits kennt.
      "Stepbrother Dearest" gefiel mir im Großen und Ganzen ja auch gut, nur ich hätte eben auch gut, auf das letzte Drittel verzichten können.
      Alles Liebe
      Colette :)

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