12.02.2016

[Rezension] Digby #01 - Stephanie Tromly

Titel: Digby #01
Originaltitel: Trouble is a Friend of Mine
Autor: Stephanie Tromly
Reihe: 1/?
Seitenanzahl:  364
Genre: Jugendbuch, Jugendkrimi
Verlag: Oetinger
Inhalt
Zoe zieht nach der Trennung der Eltern mit ihrer Mutter von New York City nach River Heights, eine Kleinstadt mitten im Nirgendwo. An ihrer neuen Schule lernt sie Digby kennen. Digby ist 16 und anders als die anderen Jungs. Er ist ein richtiger Chaot, nervt seine Mitmenschen und doch wird er von ihnen gemocht. Doch hinter seiner chaotischen Seite versteckt sich ein Junge, der auch eine traurige Seite an sich hat! Denn als Digby noch kleiner war, verschwand seine Schwester aus dem gemeinsamen Kinderzimmer. Seitdem fehlt von ihr jede Spur und Digby beschließt gemeinsam mit Zoe und Henry, seinem guten Freund sie zu suchen. Doch die Clique ahnt noch nicht in was für eine große Gefahr sie sich dadurch begeben....


Meinung
Ich wurde durch dieses, wie ich finde super schöne Cover auf das Buch aufmerksam. Ich liebe solche Fotocollagen :-) Und da mich der Inhalt auch neugierig gemacht hat, habe ich mich einfach auf Lovleybooks für ein Exemplar beworben und prompt ein Exemplar bekommen! An dieser Stelle vielen lieben Dank an den Oetinger Verlag und an Lovleybooks.

"Digby #01" ist der Auftakt einer neuen Reihe von der amerikanischen Autorin Stephanie Tromly. Es geht um die junge Zoe und den etwas komischen Digby. Die Geschichte ist mal eine etwas andere. Digby ist eine interessante Figur. Digby ist weder ein Gentleman noch ein Macho. Er ist einfach er selbst und dann auch wieder nicht, denn man merkt schon auch manchmal, dass hinter der ganzen lustigen Fassade von ihm auch eine traurige Persönlichkeit versteckt. Denn er hat ja, im Kleinkindalter seine kleine Schwester verloren, die eben bis heute nicht aufgetaucht ist.

Mit Digby ist es so: entweder man mag ihn und seine überdrehte Art oder man mag ihn nicht. Ich hatte zugegeben am Anfang noch so ein paar Probleme mit ihm, da er doch schon ganz schön anders ist, als andere männliche Protagonisten in den Jugendbüchern,doch mit der Zeit konnte ich ihn ganz gut leiden.
Zoe ist auch ganz sympathisch, die sich von Digby nicht unterkriegen lässt. Dann gibt's noch Henry, den guten Freund, den ich persönlich auch sehr sehr gerne mochte und dann manchmal trotzdem nicht ganz verstanden habe. Er wäre ja wie ich finde, perfekt für Zoe, doch er hat (leider) ein Freundin. Diese Freundin, Sloane fand ich zu Beginn noch total arrogant, aber im letzten drittel des Buches ist ihr Verhalten dann doch recht gut, sodass ich sie am Ende fast schon mochte. :-)
Die Geschichte rund um Zoe und Digby ist interessant, nur leider an manchen Stellen nicht sonderlich spannend, sodass sich die Story manchmal schon sehr hinzieht. Der moderne Schreibstil, das schöne Cover und der aufgedrehte Digby sind ganz klar die großen Pluspunkte dieses Buches.

Fazit
"Digby #01" ist einmal ein etwas anderes Jugendbuch, welches sich zwar manchmal etwas hinzieht, aber doch mal erfrischend anders ist, was größtenteils an Digby selber liegt.
4 von 5 Sternchen.

Kommentare:

  1. Huhu Colette,

    freut mich ja total, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat wie mir. Bei Digby kann ich dir nur recht geben, entweder man mag ihn oder eben nicht. Ich finde seine Art und Weise sehr erfrischend und besonders seine humorvolle Seite hat mir sehr gut gefallen. Bei Henry sind wir uns dann wohl anderer Meinung. Ich fand ihn ganz in Ordnung, aber ich war eindeutig für Digby und Zoe, also nichts Henry. =D

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

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    1. Hey Leni,
      ja Digby ist schon eine spezielle Figur.
      Liebe Grüße
      Colette

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